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Weltmacht China – erneuerte Diktatur und wachsende Kirche (Bildvortrag)




Gläubige nach dem Ende einer Heiligen Messe in der Nantang-Kathedrale, Peking: In China boomt das Christentum. Der Staat geht inzwischen wieder rigoros gegen alle Religionsgemeinschaften vor.Gläubige nach dem Ende einer Heiligen Messe in der Nantang-Kathedrale, Peking: In China boomt das Christentum. Der Staat geht inzwischen wieder rigoros gegen alle Religionsgemeinschaften vor.


Mit Bildern und farbigen Erlebnisberichten zeigt der Vortrag, warum so viele Chinesen das Christentum entdecken und christliche Werte gerade auf die junge Elite Chinas so anziehend wirken. Er berichtet, wie der Staat auf das Wachstum christlicher Kirchen und Gemeinschaften reagiert und spricht auch über die von Präsident Xi Jinping, die Staatsmacht zu stärken, das Wachstum der Religionen einzudämmen und die Menschen immer umfassender zu überwachen. Im Vortrag wird deutlich, warum die Entwicklung Chinas auch für die Zukunft von Kirche und Gesellschaft in Europa von entscheidender Bedeutung ist und warum Papst Benedikt XVI. einen jährlichen Weltgebetstag für die Kirche in China proklamiert hat.


  • Michael Ragg organisierte schon als früherer langjähriger Pressesprecher der weltweit tätigen Päpstlichen Stiftung Kirche in Not in Deutschland mehrere Recherche-Reisen in unterschiedliche Regionen Festland-Chinas. Auf Einladung von Regierung und katholischer Kirche bereiste er auch Taiwan. Für das Bayerische Pilgerbüro leitete Ragg bis 2017 Pilger-Studienreisen ins „Reich der Mitte“. Zu seinen Gesprächspartnern gehörten viele Bischöfe, Priester, Wissenschaftler und weitere Persönlichkeiten aus Kirche und Gesellschaft Chinas.
  • Der bereits etwa achtzig Mal gehaltene, stets auf den neuen Stand gebrachte Vortrag, beeindruckt die Zuhörer immer neu. Seit Jahren ist Michael Ragg im deutschen Sprachraum einer der gefragtesten Referenten zur kirchlichen und gesellschaftlichen Entwicklung Chinas. Am 10. September 2021 hat die Ökumenische Gesellschaft Schweiz-China (OEGSC) Michael Ragg auf Vorschlag der China-Beauftragten der Schweizer Bischofskonferenz, Bischofsrätin Dr. Brigitte Fischer-Züger, als Mitglied aufgenommen. Der Verein ist laut Satzung "eine Plattform für Einzelpersonen und Vertreter christlicher Kirchen, Werke, religiöser Gemeinschaften und Missionsgesellschaften, ... die der Volksrepublik China, Taiwan und den Übersee-Chinesen und ihren christlichen Kirchen und Organisationen verbunden sind." In seinem Vortrag vor der Mitgliederversammlung der OEGSC machte Michael Ragg auf ein neu entdecktes Dokument aufmerksam, das die Sympathie chinesischer Unternehmer für christliche Werte in Wirtschaft und Politik Chinas zum Ausdruck bringt.

  • Olympische Winterspiele in China, 04.-20.02.
  • Jährlicher Weltgebetstag für die Kirche in China (proklamiert von Papst Benedikt XVI. 2007), 20.05.
  • Auslaufen des Abkommens Vatikan-China über Bischofsernennungen, 22.10

Stimmen zum China-Vortrag:

  • Ich hatte die Gelegenheit, Ihr China Referat letzten Samstag zu hören. Ich bin beeindruckt und gratuliere zu einem sehr gut gelungenen, vorbereiteten und höchst interessanten Vortrag. Ich denke, dass dies nicht nur zum allgemeinen Verständnis von China und ähnlichen Mächten, sondern auch zur Bereitschaft zu helfen beiträgt.
    Dr. Michael Spallart, Präsident KIRCHE IN NOT Österreich (2021)
  • Am gestrigen Mittagstisch gab es noch sehr anregende Gespräche, ausgelöst durch die Sonntagnachmittagskatechese. Aber auch verschiedene Personen haben sich beim Weggehen am Sonntagabend bedankt und lobend über den Nachmittag ausgedrückt. Die etwa 80 Anwesenden waren sehr interessiert dabei ... Ihre lebensnahen Fotos und Begegnungen haben selbst Menschen, die bisher noch nicht viel Einblick in die chinesische Kultur hatten, einen lebendigen Bezug vermittelt. Unter den anwesenden Zuhörern waren auch Personen, welche die Situation in China näher kannten: Deren Bemerkungen deckten sich mit dem, was Sie in lebendiger Art in Wort und Bild erzählt haben …“
    Sr. Barbara Fink FSO, Kloster Thalbach, Bregenz/Österreich