. . Agentur für christliche Kultur

Unsere aktuellen Vortragsthemen

Prospekt-Cover Michael Ragg - Vorträge und Moderationen

Immer unübersichtlicher wird unsere Welt und die Ängste nehmen zu. Andere Sichtweisen treten neben unsere christlich geprägte Lebenskultur – was bisher selbstverständlich war, muss jetzt begründet, vielleicht auch verteidigt werden. Alles scheint möglich, und die Schätze, die der christliche Glaube für das Leben bereithält, werden nicht gehoben, weil Vorurteile den Weg blockieren.

In dieser Zeit schulden gerade Christen ihren Mitmenschen klare Orientierung. Wir brauchen eine neue Bildungsbewegung in unseren Kirchen und Gemeinden! Michael Raggs Vorträge wollen dazu beitragen. Wir freuen uns, dass unser Angebot immer größeren Anklang findet - 30 Vorträge waren es schon im Jahr 2016!

Laden Sie ihn gerne zu einem Vortrag oder zum Moderieren ein: in Ihre Pfarrei oder Gemeinschaft, zur Ansprache im Lobpreisgottesdienst oder zu einer 'Fastenpredigt', auf Ihren Kongress, Jahresversammlung oder eine andere Veranstaltung.

Prospekt mit Vortragsthemen für 2016/2017
Die nächsten Vortrags- und Moderationstermine
Stimmen von Veranstaltern und Teilnehmern


Neue Vortragsthemen für 2017

Auf Anfrage von Veranstaltern haben wir für nächstes Jahr neue Themen in unser Vortragsprogramm aufgenommen, die noch nicht im Prospekt enthalten sind:

Blick in die Ewigkeit – Was wir über den Himmel wissen können (unter Einbeziehung des Phänomens der Nahtod-Erlebnisse)
Die Weihnachtsgeschichte - fromme Legende oder geschichtliche Wahrheit?
Die Geheimnisse um Fatima und ihre Bedeutung für unsere Zeit
Wie glaubwürdig sind die Medien? Worauf wir achten sollten, wenn wir heute Nachrichten sehen
Konrad Adenauer - Katholik und Staatsmann (zum 50. Todestag am 19. April 2017)
Staunen, danken, loben – wie wir die Welt und unser Leben neu entdecken


Vorträge und Moderationen - aktuelle Termine (in Auswahl)

Vorträge und Moderationen - aktuelle Termine (in Auswahl): St. Clemens, Berlin

Hier finden Sie anstehende Vortrags- und Moderationstermine sowie eine kleine Auswahl von Auftritten der letzten Jahre.

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Blick in die Ewigkeit - was wir über den Himmel wissen können

Blick in die Ewigkeit - was wir über den Himmel wissen können: Ein Blick ans andere Ufer ...

Urlaubs-, Hotel- oder Wellness-'Paradiese' gibt es wie Sand am Meer, aber mit dem Paradies, in dem wir immerhin einmal die Ewigkeit verbringen sollen, beschäftigen wir uns kaum. Was sagt die christliche Offenbarung dazu? Können die vielfach geschilderten Nahtod-Erlebnisse helfen, besser zu verstehen, was uns nach dem Tod erwartet?

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Gott in China - Christlicher Aufbruch im Reich der Mitte (Bildvortrag)

Gott in China - Christlicher Aufbruch im Reich der Mitte (Bildvortrag): Südliche Kathedrale in Peking – Gläubige beten das Vaterunser

Fast unbemerkt von der deutschen Öffentlichkeit steht China inmitten einer neuen "Kulturrevolution". Schon jetzt gibt es mehr Mitglieder in christlichen Kirchen und Gemeinschaften als in der Kommunistischen Partei. Michael Ragg hat von drei Journalisten-Reisen nach China und Taiwan spannende Bilder, farbige Geschichten und fundierte Analysen vor allem aus der katholischen Kirche mitgebracht. Er spricht darüber, warum christlicher Glaube und christliche Werte auf die junge Elite Chinas so anziehend wirken, wie die Christen jetzt schon das Land verändern und warum Papst Benedikt XVI. den 24. Mai zum „Weltgebetstag für die Kirche in China“ proklamiert hat.

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Die Geheimnisse um Fatima und ihre Bedeutung für unsere Zeit (zum 100. Jahrestag der Erscheinungen)

Die Geheimnisse um Fatima und ihre Bedeutung für unsere Zeit (zum 100. Jahrestag der Erscheinungen): Das 'Sonnenwunder' in Fatima am 13. Oktober 1917. Siebzigtausend Menschen, darunter viele Spötter und Kirchengegner bezeugten das von der Erscheinung angekündigte Wunder, mit dem die Gottesmutter die Berichte der Seherkinder beglaubigt hat.

'Wer glaubt', sagte Papst Benedikt im Jahr 2010, 'dass die prophetische Mission Fatimas beendet sei, der irrt sich'. Aber worin besteht die Bedeutung der kirchlich anerkannten Marienerscheinungen von 1917 heute noch? Ist das berühmte „Sonnenwunder“ wirklich glaubwürdig? Was hat es mit der von Maria geforderten „Weihe Russlands“ auf sich, der die Bekehrung dieses Lands und eine „Zeit des Friedens“ folgen soll? Ist es wichtig, dass der Ort der Erscheinung nach einer maurischen Frau benannt ist, die den Namen der „Lieblingstochter“ Mohammeds trug und zum Christentum konvertiert ist? Und welche Hilfen gibt Maria für unser persönliches Heil? Das sind nur einige der Fragen, die sich um dieses Aufsehen erregende Eingreifen des Himmels auf der Erde ranken.

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Die Weihnachtsgeschichte - Fromme Legende oder geschichtliche Wahrheit?

Die Weihnachtsgeschichte - Fromme Legende oder geschichtliche Wahrheit? : Die Weihnachtskrippe - nur frommer Kitsch oder Erinnerung an eines der wichtigsten Ereignisse unserer Heilsgeschichte?

Gerne hören auch kirchenferne Menschen an Heiligabend die alte Geschichte vom Stall von Bethlehem, von Maria und dem Jesuskind, von den Hirten auf dem Felde und den Engeln, die das Wunder der Geburt des Erlösers besingen. Aber ist das alles nur ein frommes Märchen oder hat es sich wirklich so zugetragen, wie es das Evangelium schildert? Der Vortrag möchte dazu helfen, die Weihnachtsgeschichte ernster zu nehmen und so das Erlebnis des Weihnachtsfestes zu vertiefen.

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Westliche Werte – Warum das Abendland nicht untergehen muss

Westliche Werte – Warum das Abendland nicht untergehen muss: Die Glocke - obwohl in Asien entstanden, ist sie zu einem Symbol des Christlichen Abendlandes geworden

Der Vortrag geht der Frage nach, was eigentlich unter den „westlichen Werten“ zu verstehen ist, deren Akzeptanz durch Zuwanderer von Politikern immer wieder verlangt wird. Der Referent will daran erinnern, woher die auch als „christliches Abendland“ bezeichnete westliche Wertegemeinschaft ihre Prägung bekam und der Frage nachgehen, ob der immer wieder beschworene „Untergang des Abendlands“ bevorsteht oder ob sich unsere Kultur aus ihren Wurzeln heraus erneuern kann.

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Wie glaubwürdig sind die Medien? Worauf wir achten sollten, wenn wir Nachrichten sehen.

Wie glaubwürdig sind die Medien? Worauf wir achten sollten, wenn wir Nachrichten sehen.: Michael Ragg auf Reportage-Reise in Shenyang, Nordost-China

Der Referent, ein erfahrener Allround-Journalist, geht der Frage nach, warum die Zweifel an der gängigen Medienberichterstattung in den letzten Jahren so stark gewachsen sind, gerade auch bei Christen. Er möchte die Zuhörer dafür sensibilisieren, Nachrichten kritisch wahrzunehmen und richtig einzuordnen.

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Das christliche Menschenbild

Das christliche Menschenbild

Auf das „christliche Menschenbild“ als Grundlage ihrer Politik berufen sich vor allem christdemokratische Politiker vor Wahlen gerne. Meist erklären sie aber nicht, welche Inhalte sie mit diesem Begriff verbinden, so dass er in Gefahr gerät, zur Leerformel zu werden. Der Referent geht der Frage nach, was dieses Menschenbild tatsächlich ausmacht und welche konkreten Auswirkungen die christliche Auffassung vom Menschen in Staat und Gesellschaft, aber auch für das Leben des Einzelnen hat. Er macht deutlich, welche konkurrierenden Menschenbilder es gibt und was es bedeutet, wenn die Politik anderen Leitbildern folgt.

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Mann und Frau im christlichen Menschenbild

Mann und Frau im christlichen Menschenbild

Ist das Geschlecht frei wählbar, wie die Gender-Ideologie behauptet, oder steht hinter der Geschlechtlichkeit des Menschen ein göttlicher Plan? Woher kommen seit kurzer Zeit scheinbar ohne Anlass derart massive Angriffe auf die geschlechtliche Identität des Menschen? Was bedeutet es für Kinder, schon im Schulunterricht in ihrer geschlechtlichen Identität verunsichert zu werden?

Der Referent ruft dazu auf, die von vielen als absurd empfundene Gender-Diskussion als Herausforderung zu sehen, das eigene Mann- und Frausein aus der Sicht Gottes neu zu entdecken und daraus Kräfte freizusetzen, die unsere Gesellschaft zu neuer kultureller Blüte führen.

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Ehe für alle - Fortschritt oder Irrweg

Ehe für alle - Fortschritt oder Irrweg: Das Anstecken der Hochzeitsringe - Symbol für den Lebensbund von Mann und Frau

Die aktuelle Diskussion über eine „Ehe für alle“ zeugt von erheblicher Verwirrung sowohl bei Verteidigern als auch, erst recht, bei Gegnern der „traditionellen Ehe“. Die jetzt angestrebte Öffnung der Ehe für gleichgeschlechtlich empfindende Menschen bringt neu ins Bewusstsein, dass schon bisher christliche Ehe und staatliche Zivil-„Ehe“ zwar den gleichen Namen tragen aber keineswegs das Gleiche bedeuten.

Die jetzige Auseinandersetzung ist ein guter Anlass, sich neu darüber klar zu werden, was für eine Kostbarkeit das Sakrament der Ehe nach christlichem Glauben ist, welche Voraussetzungen die christliche Ehe hat und welche Konsequenzen sich daraus ergeben, dass diese Voraussetzungen heute kaum noch bekannt sind. Wie die seit einigen Jahren sinkenden Scheidungszahlen (wer spricht darüber?) zeigen, eröffnen sich für die Kirche gerade heute große Chancen, die christliche Ehe als „Höhenweg der Liebe“ neu zu vermitteln.

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Sterben in Würde - Leben bis zuletzt

Sterben in Würde - Leben bis zuletzt: Fluss im Winter

Viele Menschen haben Angst, allein zu sterben, unter Schmerzen, an Maschinen gebunden. "Sterben in Würde" ist deshalb zu einer allgemeinen Forderung geworden. Mehr als drei Viertel der Deutschen verstehen darunter inzwischen das "selbstbestimmte" Sterben, befürworten die Selbsttötung, am besten unter ärztlicher Begleitung.

Der Referent sieht darin einen gefährlichen Irrweg, der die Humanität unserer ganzen Gesellschaft bedroht. Er zeigt auf, welchen Sinn das Leben in seiner letzten Phase aus christlicher Sicht hat, woher die Lockrufe einer neuen Euthanasie wirklich kommen und was menschenwürdiges Sterben wirklich bedeutet.

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Macht Gleichheit glücklich? Der Gleichheitswahn und unsere christliche Antwort

Macht Gleichheit glücklich? Der Gleichheitswahn und unsere christliche Antwort: Bunte Blumenwiese

In Politik und Gesellschaft gibt es einen Trend, wesenhafte Unterschiede zwischen Altersstufen, Begabungen, Geschlechtern, Kulturen oder Religionen zu bestreiten und alle Verschiedenheiten im Namen der Ideale von „Gleichheit“ und „Gerechtigkeit“ einzuebnen. Der Vortrag zeigt auf, was Gerechtigkeit aus christlicher Sicht bedeutet, warum man sie nicht mit Gleichheit verwechseln darf und warum nicht Gleichmacherei sondern Kultivierung der Vielfalt den Reichtum menschlichen Lebens zur Entfaltung bringt. Der Referent zeigt auch die oft unbewusste Gegenwehr vieler Menschen gegen den Trend zur Egalisierung auf und formuliert die christliche Antwort auf den Gleichheitswahn unserer Zeit.

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Das Christentum - Europas Erbe, Europas Zukunft

Das Christentum - Europas Erbe, Europas Zukunft: Vortrag in Oschersleben

In seinem Vortrag weist Michael Ragg auf die tiefgehende und inzwischen weithin unbekannte Prägung Europa durch das Christentum hin. An eingängigen Beispielen erläuterte er, wie fundamental Person und Botschaft Jesu Christi die antike Welt zum Guten verändert hat und wie sich nur auf der Grundlage von Bibel und Kirche die Bildung breiter Volksschichten, Wissenschaft und Technik, das Gesundheitswesen, der Rechtsstaat, die Rechte von Frauen und Kindern, vor allem aber der Schutz des menschlichen Lebens entwickeln konnten.

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Popsongs im Friedwald - Trends der Trauerkultur im Licht des Glaubens

 Popsongs im Friedwald - Trends der Trauerkultur im Licht des Glaubens: Grab auf dem Bergfriedhof in Stuttgart (Foto: Ragg)

Immer individueller und ausgefallener werden die Bestattungswünsche, Urnenbestattungen verdrängen die Erdbestattung, Friedwälder und Beerdigungen auf Gebirgswiesen kommen in Mode, am offenen Grab wird öfter „My Way“ gesungen als „Wir sind nur Gast auf Erden“.

Der Referent beleuchtet die veränderten Gestaltungswünsche vieler Menschen bei der Bestattung von Angehörigen und legt dar, was diese Trends über unsere Gesellschaft und unser Menschenbild aussagen und wie wir nach dem Tod eines Angehörigen Zeugnis geben können „von der Hoffnung, die uns erfüllt“.

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Christ und Staat

Christ und Staat: Katholische Mitbürger - Wählt CDU

„Die Christen müssen sich engagieren. Vor allem müssen Christen führen.“ Dieses Wort Konrad Adenauers umzusetzen ist leichter gesagt als getan. Ist Politik nicht überhaupt ein „schmutziges Geschäft“, von dem sich der Christ fernhalten soll? Interessiert es die Gesellschaft überhaupt noch, was Christen zu sagen haben? Was sind eigentlich Merkmale und Inhalte „christlicher“ Politik? Was berechtigt Parteien, sich „christlich“ zu nennen? Droht nicht ein gefährlicher Fundamentalismus, wenn sich religiöse Menschen politisch engagieren? Der Journalist und Publizist Michael Ragg geht der Frage nach, wie sich der Christ als Staatsbürger verantwortlich verhält und welche Einflussmöglichkeiten Christen heute haben.

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Christlich fernsehen

Christlich fernsehen: Beim TV-Interview: Michael Ragg und Dr. Alexander Kissler (2012)

Fernsehen ist noch immer das Leitmedium unserer Gesellschaft. Mehr als dreieinhalb Stunden täglich verbringen wir Deutsche im Durchschnitt vor dem Bildschirm. Wie steht die katholische Kirche, einst führend in der Verbreitung von Bildern, diesem Phänomen gegenüber? Wie beurteilen wir als Christen das Fernsehprogramm in Deutschland? Kann das Fernsehen helfen, die Menschen mit der Frohen Botschaft zu erreichen? Helfen oder schaden "christliche" oder "katholische" Sender? Was können sie verbessern?

Michael Ragg ist als Fernsehmoderator auf einer Reihe christlicher Sender im deutschen Sprachraum vielen Zuschauern bekannt. Er arbeitet seit zwei Jahrzehnten in verantwortlichen Positionen im katholischen Medienbereich und öffnet einen Blick hinter die Kulissen katholischen Medienschaffens.

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Advent - Zeit der großen Sehnsucht

Advent - Zeit der großen Sehnsucht: Weihnachtskrippe

Der Referent legt dar, worauf der Zauber beruht, der nach wie vor Advent und Weihnachten auch für religionsferne Menschen umgibt. Er setzt sich mit Versuchen auseinander, die Weihnachtsgeschichte als frommes Märchen zu deuten oder die Advents- und Weihnachtszeit von ihren christlichen Wurzeln abzuschneiden. Er gibt Anregungen, wie Christen der Vorweihnachtszeit wieder mehr christliches Profil verleihen können.

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Katholische Kirche in Berlin (Bildvortrag)

Katholische Kirche in Berlin (Bildvortrag): Empfang der Domspatz-Pilger im Institut St. Philipp Neri in Berlin

Berlin steht heute schon vor Herausforderungen, die vermutlich bald auch den Süden und Westen Deutschlands erreichen. Konfessionslose sind in der Mehrheit, Zuwanderer aus anderen Kulturkreisen fordern Glaube und Kirche heraus. Schon Konrad Adenauer sprach vom „heidnischen Berlin“ und auch heute sehen gerade Christen aus anderen Gegenden mit einem gewissen Unbehagen auf diese „gottlose Stadt“. Doch dieser Eindruck trügt.

Der Referent nimmt die Zuhörer mit auf eine Bildreise durch das „katholische Berlin“. Auf den ersten Blick nimmt man es kaum wahr, denn in Preußen durften die meisten katholischen Kirchen der Hauptstadt nur versteckt in die Häuserzeilen hinein gebaut werden. Erst wer hinter die Kulissen schaut, erlebt große Kirchen, z.B. im Prenzlauer Berg voll mit jungen Familien, trifft einfache Gläubige, die eine bereits verkaufte Kirche zurückholen und daraus eine Anbetungskirche machen, nimmt eine katholisch Welt wahr, die sich in einer teils atheistisch, teils muslimisch geprägten Umgebung kreativ, mutig und mit Gottvertrauen behauptet. "Berlin“, sagt der Referent, „zeigt, dass der Glaube auch und gerade dort eine Zukunft hat, wo er sich in schwierigem Umfeld neu bewähren muss“.

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Gertrud Fussenegger

Gertrud Fussenegger: Gertrud Fussenegger

Prof. Dr. Gertrud Fussenegger ist für viele die bedeutendste katholische Autorin der jüngeren Vergangenheit. Sie war Ehrenmitglied des Österreichischen Schriftstellerverbandes. Zu ihren zahlreichen Auszeichnungen gehört auch das Komturkreuz mit Stern des päpstlichen Silvesterordens. Mit Filmausschnitten, Bildern und der Schilderung von persönlichen Erlebnissen zeichnet der Referent das lebendige Bild einer außergewöhnlichen dichterischen Persönlichkeit, deren „eigentliche Wirkungsgeschichte“ nach den Worten des langjährigen Präsidenten der Bayerische Akademie der Schönen Künste, Professor Dieter Borchmeyer, „erst der Zukunft angehört“.

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Pater Werenfried

Pater Werenfried: Pater Werenfried van Straaten OPraem

Der niederländische Prämonstratenser Werenfried van Straaten gehörte zu den herausragenden kirchlichen Persönlichkeiten des 20. Jahrhunderts. Mit legendärem Mut und kämpferisch bis ins hohe Alter gründete er das weltweite Hilfswerk KIRCHE IN NOT, das der Kirche auf der ganzen Welt hilft, ihre seelsorglichen Aufgaben zu erfüllen. Obwohl kirchlich gesinnt, scheute er nicht, auch Päpsten und Kardinälen gegenüber Klartext zu sprechen, wenn ihm Entwicklungen in seiner Kirche missfielen. Sein abenteuerliches, überaus fruchtbares Leben und Wirken wirkt heute geradezu prophetisch im Hinblick auf unsere Zeit.

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